Tintenherz - Cornelia Funke

Inhalt:


Meggie ist die 12-jährige Tochter des Bücherliebhabers Mortimer Folchart, genannt Mo. Sie hat seine Liebe zu Büchern geerbt. Ihre Mutter Teresa ist angeblich eines Tages auf eine Abenteuerreise gegangen und seitdem nicht mehr zurückgekehrt. Eines Nachts kommt ein Mann namens Staubfinger zu ihnen nach Hause (er nennt Mo Zauberzunge) und warnt sie vor einem gewissen Capricorn. Daher fliehen Meggie, Mo und Staubfinger mit dem Buch „Tintenherz“ zu Meggies Großtante Elinor Loredan, die ebenfalls eine Buchliebhaberin ist und im Gegensatz zu Mo und Meggie mit diesen auch überaus sorgfältig umgeht.

Doch trotz ihres Verstecks werden sie von Capricorns Männern aufgespürt (ihnen voran Basta, der sich für Capricorns persönlichen Liebling hält), welche Mo entführen und außerdem das Buch mitnehmen sollen. Da Elinor die Einbände ausgetauscht hat, bringt er ein Falsches mit. Meggie, Elinor und Staubfinger beschließen, das richtige Buch auszuhändigen, um Mo dafür freizubekommen. Als sie aber in Capricorns Dorf ankommen, entpuppt sich Staubfinger als Verräter und Meggie wird mit Elinor in Mos Zelle gesperrt, obwohl sie das richtige Buch ausgehändigt haben. Da Mo Meggie und Elinor eine Erklärung schuldig ist, beginnt dieser zu erzählen:

Er besitzt die Gabe, Gegenstände und Lebewesen aus Geschichten wahr werden zu lassen, falls diese gut geschrieben sind und er sie vorliest. Im Gegenzug müssen Gegenstände bzw. Lebewesen aus der realen Welt in die fiktive als Platzhalter verschwinden. Eines Tages las er aus dem Buch „Tintenherz“ Basta, Capricorn und Staubfinger heraus und Teresa, Meggies Mutter, verschwand darin mit zwei Katzen. Seither sehnt sich Staubfinger nach seiner Heimat und setzt alles daran, zurückzukommen. Mo kann dies aber nicht tun, da er seine Gabe nicht beherrschen kann; außerdem weiß Mo, dass Staubfinger am Schluss der Geschichte sterben würde. Capricorn, der Böse, ist aber scharf auf die neue Welt.

Am nächsten Tag werden die Gefangenen in die Kirche des Dorfes geführt und machen mit dem stümperhaften Darius Bekanntschaft, der zwar auch Mos Gabe hat, aber beim Lesen stottert und daher die Charaktere verstümmelt herausliest. Mo soll nun den Vorleser ersetzen. Zuvor vernichtete Capricorn aber alle Exemplare von „Tintenherz“ vor Staubfingers Augen, die er in vielen Jahren eingesammelt hat - bis auf ein letztes Exemplar, woraufhin der verratene Staubfinger sauer wird. Mo muss für Capricorn Gold herauslesen, um sein Können zu beweisen. Das schafft er zwar, als er aber das Buch Tausendundeine Nacht liest, holt er den Jungen Farid aus der Geschichte. Der Junge wird mit den anderen Drei gefangen genommen.

In der Nacht werden sie von Staubfinger befreit und fliehen zusammen mit ihm aus dem Dorf. Allerdings werden sie verfolgt, sodass es zu einer Auseinandersetzung kommt, in der Mo von einem Hund gebissen wird und sich am Arm verletzt. Später wird die Verletzung zu einem Merkmal des Eichelhähers.

Nach der Flucht entscheidet sich Mo mit Meggie den Autor von „Tintenherz“, Fenoglio, aufzusuchen, um diesen zu fragen, ob er noch ein weiteres Exemplar des Buches hätte. Nachdem Mo ihm das Problem erzählt hat, erklärt Fenoglio ihnen, dass auch seine Exemplare gestohlen wurden.

In der Zwischenzeit ist Elinor nach Hause gereist und findet all ihre Bücher verbrannt vor. Wütend ruft sie Mo an, der sofort alleine zu ihr gereist kommt, während Meggie beim Autor bleibt. In dieser Zeit wird Meggie von Capricorns Männern, unter anderem Basta, entdeckt und mit Fenoglio zurück in Capricorns Dorf gebracht. Basta meint, dass wenn man die Tochter hat, so hat man den Vater automatisch auch. Da liegt er aber falsch. Stattdessen merkt Meggie, dass sie Mos Gabe geerbt hat, indem sie die Fee Tinkerbell aus Peter Pan hervor liest. Capricorn merkt es und bestimmt sie zur neuen Vorleserin.

Staubfinger ist in der Zeit mit Farid wieder in Capricorns Dorf, als Mo mit Elinor ankommen. Die Vier entscheiden sich, dass sie versuchen werden, Meggie und Fenoglio zu retten. Heimlich geht Staubfinger ins Dorf, um mit der Magd Teresa das letzte Exemplar von „Tintenherz“ zu bekommen. Er und sie werden allerdings entdeckt und zurück ins Dorf verschleppt und gefangen genommen.

Meggie kommt am nächsten Tag in die Kirche und erfährt von Capricorn, sie solle einen gewissen Schatten herauslesen, wobei nichts schief gehen darf, Meggie sich daher darauf vorbereiten und es zu einem feierlichen Anlass vorlesen soll. Sie sieht beide Gefangene und erkennt in Teresa ihre Mutter wieder.

Zurück in der Zelle erzählt ihr Fenoglio, dass der Schatten eine Gestalt ist, die nur auf Capricorn hört und tut, was er befiehlt. Es verspürt kein Mitleid. Fenoglio entscheidet sich daraufhin, etwas zu tun, das den Schatten zu einem guten Charakter umschreibt.

In der Zeit erfahren Staubfinger und Teresa, dass sie zu einem feierlichen Anlass vom Schatten getötet werden sollen. Sie werden von Capricorn in den Kerker gesperrt, wo sie auf ihre Hinrichtung warten. Staubfinger schafft es, Basta zu überlisten und flieht, während Basta und Teresa in der Kerkerzelle bleiben. Capricorn entscheidet wegen dieser Sache, auch Basta hinzurichten, während Staubfinger in Bastas Haus flieht.

Capricorns Männer nehmen in der Zwischenzeit auch Elinor gefangen. Sie kommt in die Zelle von Teresa und Basta. Am Festabend gehen Mo und Farid brandstiften, um für Ablenkung zu sorgen und so Meggie retten zu können. Sie aber liest den Schatten hervor, doch kann sie ihn durch Fenoglios Buchstaben auf die gute Seite bringen und Capricorn und die restlichen Anhänger töten oder in die Flucht schlagen, so auch die Elster mit Basta. Währenddessen zerfällt der Schatten und alle, die er getötet hat, kommen wieder ins Leben zurück. Meggie und Mo merken, nachdem sie wieder zusammenkamen, dass Fenoglio in die Tintenwelt verschwunden ist, da er der Platzhalter des Schattens war.

Während Meggie mit ihrer Familie zusammen ist, treffen sich Staubfinger und Farid wieder, um das Buch „Tintenherz“ zu stehlen, da Staubfinger sich einen neuen Vorleser sucht. Zusammen mit Darius, ein paar vom Tode auferweckten Tintenherzbewohnern, Teresa, Mo und Meggie, fährt Elinor in ihr Haus zurück und kauft sich wieder die verschollenen Bücher.

 

Persöhnliche Bewertung:

 

Dieses Buch ist das schönste, was ich je gelesen habe. es gibt einem die Möglichkeit, sich in eine völlig fremde Welt hinein zu träumen, was mir in dem zweiten und dritten Teil noch besser geling, weil diese beiden Bücher direkt in der Tintenwelt spielen. Ein absolutes muss für jeden, der fantasy liebt.

 

Quelle Inhalt: Wikipedia